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1

Donnerstag, 11. März 2010, 20:03

Wie lange sollte ein Schichtplan im Voraus geplant sein?

Moin, Moin

Ihr arbeitet doch alle in verschiedenen Schichten hier. Der eine vielleicht bei der Polizei, der andere im Krankenhaus oder als Servicekraft. Mich würde jetzt einfach interessieren, wie lange im Voraus eure Schichtplanung geht. Wie lange wäre für euch die ideale Vorausplanung.

Bei mir ist es so, dass mein Schichtplan immer ca. 4- 6 Wochen im Voraus steht. So im Großen und Ganzen bin ich damit auch zufrieden. Viel lieber wäre mir aber, dass ich schon im Januar weiß, wie ich im Dezember arbeite. So könnte ich nämlich auch schon mal ein paar Termine mit meinen Freunden machen und müsste dafür nicht immer extra Urlaub nehmen oder die Kollegen anbetteln mit mir zu tauschen.
<<<< Schichtarbeit bedeutet nicht, dass man in verschiedenen Etagen arbeitet. >>>>

2

Sonntag, 28. März 2010, 12:56

Schichtplan

Je mehr umso besser! Bei uns sind es manchmal sogar nur 2 Wochen Vorausplanung. Und das nervt tierisch!

Am liebsten wären mir auch so mindestens 3-4 Monate Planung. Und falls sich doch mal Änderungen ergeben, dann kann man ja immer noch darauf reagieren.

Kerkermeister

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3

Dienstag, 30. März 2010, 11:12

@georgi

Wir arbeiten in verschiedenen Touren. Das heißt, in der Regel immer eine Woche Frühschicht und danach Spätschicht.
So kann ich zumindest im Januar schon mal sagen, in welcher Woche ich im Dezember Früh oder Spät habe.

4

Mittwoch, 31. März 2010, 10:09

Ihr müsst alle noch viel flexibler werden! Dienstplan vier Wochen im voraus- das ich nicht lache!!! :sironie:

Kerkermeister

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5

Donnerstag, 1. April 2010, 12:15

Am besten so flexibel wie eine Eisenbahnschiene!!

6

Freitag, 2. April 2010, 09:59

Schichtplan

Bei mir auf der Arbeit gibt es da eigentlich weniger Probleme mit der Planung der Schichtpläne. Meine Schichtleiterin macht die immer für einen Monat vorweg und gut. Und falls doch mal jemand ausfällt dann findet sich immer einer, der einspringen kann.
Nur weil ich hier bin, bin ich noch lang nicht da wo ich nicht hier bin? Na, verstanden?

admin

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7

Sonntag, 30. Mai 2010, 17:08

GewO - § 106 "Weisungsrecht des Arbeitgebers"

In Deutschland gibt es doch keine Frage, die sich nicht mit einem Paragraphen beantworten ließe. :pinch:

Auf die Frage, wie lange ein Dienst,- bzw. Schichtplan im Vorraus erstellt werden sollte viel mir ganz spontan :thumbsup: der §106 "Weisungsrecht des Arbeitgebers" (Gewerbeordnung) ein.

....Der Arbeitgeber kann Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung nach billigem Ermessen näher bestimmen, soweit diese Arbeitsbedingungen nicht durch den Arbeitsvertrag, Bestimmungen einer Betriebsvereinbarung, eines anwendbaren Tarifvertrages oder gesetzliche Vorschriften festgelegt sind. Dies gilt auch hinsichtlich der Ordnung und des Verhaltens der Arbeitnehmer im Betrieb. Bei der Ausübung des Ermessens hat der Arbeitgeber auch auf Behinderungen des Arbeitnehmers Rücksicht zu nehmen......


Der Arbeitgeber hat also hier das Direktionsrecht gegenüber dem Arbeitnehmer. (vgl. dazu Wikipedia: Direktionsrecht )

Im Endeffekt bedeutet das, dass ohne eine Betriebsvereinbarung der Arbeitgeber nach pflichtgemäßem Ermessen die Zeit der Dienstplanfortschreibung selber festlegen kann.
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mantessa

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8

Montag, 31. Mai 2010, 13:57

Entweder durch eine Betriebsvereinbarung, einen Tarifvertrag, Personal-, bzw. Betriebsrat oder durch die Aufnahme von Regelungen im Arbeitsvertrag lässt sich der §106 "umgehen".

Also frag doch einfach mal bei eurer Personalstelle nach, was es bei euch gibt.
Signaturen find ich blöd......:-)

9

Mittwoch, 2. Juni 2010, 19:12

Da kann ich auch noch etwas dazusteuern.

Was ist billiges Ermessen

"Billiges Ermessen" ist ein unbestimmter Rechtsbegriff. Man beachte dazu den Paragraphen §315 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch ).


(1) Soll die Leistung durch einen der Vertragschließenden bestimmt werden, so ist im Zweifel anzunehmen, dass die Bestimmung nach billigem Ermessen zu treffen ist.
(2) Die Bestimmung erfolgt durch Erklärung gegenüber dem anderen Teil.
(3) Soll die Bestimmung nach billigem Ermessen erfolgen, so ist die getroffene Bestimmung für den anderen Teil nur verbindlich, wenn sie der Billigkeit entspricht. Entspricht sie nicht der Billigkeit, so wird die Bestimmung durch Urteil getroffen; das Gleiche gilt, wenn die Bestimmung verzögert wird.

Und so wie ich diesen Gesetzestext lese (P.S: ich bin kein Jurist oder Ähnliches :pinch: ) bedeutet "billiges Ermessen" ganz einfach, das der Arbeitgeber sagt, Wo! und Wann! gearbeitet wird - und erklärt sich der Arbeitnehmer damit einverstanden ( der Arbeitnehmer "billigt" es), dann wird die Arbeit auch so durchgeführt. Erklärt er aber nicht sein Einverständnis, dann greift §315, Nummer 3, Satz 2 - Das letzte Wort hat also dann ein Gericht!!!

Und ich dachte, Gesetze sind trocken und langweilig, nixda!

Grüße
der jetzt 30'Jährige alte Mann Eisenfaust

10

Sonntag, 27. Juni 2010, 18:21

Dann will ich mich mal gar nicht beschweren! ;o}
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